AgentDevel: LLM-Agenten als Release‑Engineering neu gedacht
In der neuesten Veröffentlichung von AgentDevel wird die Entwicklung von Sprachmodellagenten neu strukturiert: anstatt interne Selbstverbesserungsmechanismen zu implementieren oder zahlreiche Varianten gleichzeitig zu testen, wird der Fortschritt als klassisches Release‑Engineering behandelt. Dabei fungiert AgentDevel als automatisierte Pipeline, die den aktuellen Agenten ausführt, aus den Ausführungsprotokollen symptombezogene Qualitätssignale generiert, einen einzigen Release‑Kandidaten durch ausführbare Diagnosen zusammenstellt und diesen anschließend anhand von Flip‑zentrierter Gating‑Logik freigibt. Die drei Kernkomponenten – ein implementierungsblindes LLM‑Kritiksystem, ein skriptbasiertes Diagnoseverfahren zur Erfassung dominanter Symptommuster und ein Gating‑Mechanismus, der Regressionen priorisiert – ermöglichen eine stabile, nachvollziehbare Weiterentwicklung ohne Mehrfachversionen. Experimente auf rechenintensiven Benchmarks zeigen, dass AgentDevel signifikante, aber stabile Verbesserungen liefert und gleichzeitig das Risiko von Regressionen minimiert.