KI im Gesundheitswesen: Entscheidungstheoretisches Modell schließt Ergebnislücke
In der Medizin erreichen KI‑Systeme inzwischen eine Genauigkeit, die mit der eines Facharztes vergleichbar ist. Trotzdem führt eine höhere Vorhersageleistung nicht zwangsläufig zu besseren Patientenergebnissen – ein Phänomen, das die Autoren als „Allocation Gap“ bezeichnen. Sie erklären dieses Missverhältnis mit einem Entscheidungstheoretischen Ansatz, der die Versorgung als stochastisches Allokationsproblem unter knappen Ressourcen modelliert.