Neues KI-Tool erkennt synthetische Bildartefakte zuverlässig
Um die knappe Verfügbarkeit von Trainingsdaten für maschinelles Lernen zu überwinden, setzen Forscher vermehrt auf synthetische Bilder. Doch ohne sorgfältige Qualitätskontrolle können dabei Artefakte entstehen, die die Leistung von Modellen und ihre klinische Nützlichkeit beeinträchtigen. Ein neues Verfahren aus dem Bereich der wissensbasierten Anomalieerkennung löst dieses Problem: Es nutzt einen zweistufigen Ansatz, bei dem zunächst ein spezieller Feature‑Extractor die Winkelgradienten entlang anatomischer Grenzen analysiert und daraus einen maßgeschneiderten Merkmalsraum bildet. Anschließend wird ein Isolation‑Forest‑Algorithmus eingesetzt, um Netzwerk‑induzierte Formartefakte zu identifizieren.