Rashomon-Effekt in Entscheidungsprozessen: Robustheit durch Ensemble-Strategien
In einer neuen Veröffentlichung auf arXiv wird der bekannte Rashomon-Effekt – bei dem mehrere Modelle dieselben Vorhersagen liefern, aber unterschiedliche interne Feature‑Gewichte nutzen – auf das Gebiet der sequentiellen Entscheidungsfindung übertragen. Dabei wird der Effekt als das Auftreten mehrerer Policies definiert, die exakt dieselben Zustände besuchen und dieselben Aktionen wählen, obwohl ihre interne Struktur, etwa die Feature‑Attributionen, verschieden ist.