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EPDDL: Neue Sprache für epistemisches Planen vereint DEL-Formalismus

Epistemisches Planen erweitert die klassische (Multi-Agenten-)Automatisierung, indem es das Wissen und die Überzeugungen der Agenten als zentrale Elemente in die Planungsformel einbindet. Der weit verbreitete Rahmen Dyn…

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  • Epistemisches Planen erweitert die klassische (Multi-Agenten-)Automatisierung, indem es das Wissen und die Überzeugungen der Agenten als zentrale Elemente in die Planung…
  • Der weit verbreitete Rahmen Dynamic Epistemic Logic (DEL) liefert dafür eine reichhaltige und natürliche Semantik, doch die enorme Ausdruckskraft von DEL macht die Planu…
  • Derzeit greifen verschiedene epistemische Planer auf unterschiedliche DEL‑Fragmente zurück und nutzen oft eigenständige, ad‑hoc‑Sprachen – oder verzichten ganz auf eine…

Epistemisches Planen erweitert die klassische (Multi-Agenten-)Automatisierung, indem es das Wissen und die Überzeugungen der Agenten als zentrale Elemente in die Planungsformel einbindet. Der weit verbreitete Rahmen Dynamic Epistemic Logic (DEL) liefert dafür eine reichhaltige und natürliche Semantik, doch die enorme Ausdruckskraft von DEL macht die Planung sowohl theoretisch als auch praktisch zu einer anspruchsvollen Aufgabe.

Derzeit greifen verschiedene epistemische Planer auf unterschiedliche DEL‑Fragmente zurück und nutzen oft eigenständige, ad‑hoc‑Sprachen – oder verzichten ganz auf eine Sprache – um Benchmarks zu beschreiben. Diese Fragmentierung erschwert den Vergleich, die Wiederverwendung und die systematische Entwicklung von Testaufgaben.

Mit der Einführung der Epistemic Planning Domain Definition Language (EPDDL) wird dieses Problem adressiert. EPDDL ist eine PDDL‑ähnliche Sprache, die die gesamte DEL‑Semantik abbildet und damit eine einheitliche Spezifikation von epistemischen Planungsaufgaben ermöglicht.

Die Arbeit liefert drei zentrale Beiträge: Erstens eine formale Entwicklung von abstrakten Ereignismodellen, die als neue Repräsentation für epistemische Aktionen dienen; zweitens eine präzise Spezifikation von EPDDL‑Syntax und Semantik, die auf DEL und abstrakten Ereignismodellen basiert; drittens eine praktische Demonstration, in der nützliche DEL‑Fragmente identifiziert und gezeigt wird, wie sie in EPDDL umgesetzt werden können. Durch exemplarische Benchmarks wird veranschaulicht, wie EPDDL Interoperabilität fördert und reproduzierbare Evaluierungen ermöglicht.

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