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MemPO: 73 % weniger Token, 26 % mehr F1 bei Langzeit-Agenten

Langzeit-Agenten, die über viele Interaktionsschritte hinweg lernen, kämpfen häufig mit einer stetig wachsenden Kontextgröße. Diese Expansion führt zu schlechteren Leistungen und Instabilität, weil das Modell immer mehr…

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  • Langzeit-Agenten, die über viele Interaktionsschritte hinweg lernen, kämpfen häufig mit einer stetig wachsenden Kontextgröße.
  • Diese Expansion führt zu schlechteren Leistungen und Instabilität, weil das Modell immer mehr Tokens verarbeiten muss.
  • Aktuelle Ansätze fügen dem Agenten ein externes Speicher‑Modul hinzu, aus dem relevante Informationen abgerufen werden.

Langzeit-Agenten, die über viele Interaktionsschritte hinweg lernen, kämpfen häufig mit einer stetig wachsenden Kontextgröße. Diese Expansion führt zu schlechteren Leistungen und Instabilität, weil das Modell immer mehr Tokens verarbeiten muss.

Aktuelle Ansätze fügen dem Agenten ein externes Speicher‑Modul hinzu, aus dem relevante Informationen abgerufen werden. Dadurch bleibt das Modell jedoch passiv: Es kann seinen Speicher nicht selbst steuern oder gezielt an die übergeordneten Aufgabenziele anpassen.

Der neue Algorithmus MemPO (Self‑Memory Policy Optimization) löst dieses Problem, indem er dem Policy‑Modell erlaubt, eigenständig wichtige Informationen zusammenzufassen und zu verwalten. Durch eine verbesserte Kreditzuweisung, die die Effektivität des Speichers berücksichtigt, kann das Modell gezielt entscheiden, welche Daten behalten werden. Das Ergebnis ist ein drastisch reduzierter Tokenverbrauch, ohne dass die Aufgabenleistung leidet.

Umfangreiche Experimente zeigen, dass MemPO die F1‑Score um 25,98 % gegenüber dem Basismodell und um 7,1 % gegenüber dem bisherigen State‑of‑the‑Art-Baseline steigert. Gleichzeitig sinkt der Tokenverbrauch um beeindruckende 67,58 % bzw. 73,12 %. Diese Zahlen unterstreichen, dass selbst‑verwalteter Speicher ein entscheidender Schritt für effiziente Langzeit-Agenten ist.

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