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Von Indikatoren zu Biologie: Kalibrierungsproblem künstlichen Bewusstseins

In jüngster Zeit hat sich die Forschung zu künstlichem Bewusstsein von rein verhaltensorientierten Tests hin zu einer Analyse der internen Architektur verschoben. Dabei werden Indikatoren, die aus theoretischen Konzepte…

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  • In jüngster Zeit hat sich die Forschung zu künstlichem Bewusstsein von rein verhaltensorientierten Tests hin zu einer Analyse der internen Architektur verschoben.
  • Dabei werden Indikatoren, die aus theoretischen Konzepten des Bewusstseins abgeleitet sind, herangezogen, um die Wahrscheinlichkeit eines Bewusstseins bei KI-Systemen zu…
  • Dieser Ansatz stellt einen Fortschritt gegenüber den klassischen Turing‑Tests dar.

In jüngster Zeit hat sich die Forschung zu künstlichem Bewusstsein von rein verhaltensorientierten Tests hin zu einer Analyse der internen Architektur verschoben. Dabei werden Indikatoren, die aus theoretischen Konzepten des Bewusstseins abgeleitet sind, herangezogen, um die Wahrscheinlichkeit eines Bewusstseins bei KI-Systemen zu aktualisieren. Dieser Ansatz stellt einen Fortschritt gegenüber den klassischen Turing‑Tests dar.

Allerdings bleibt das Indikator‑Programm epistemisch unterkalibriert. Die Wissenschaft des Bewusstseins ist stark fragmentiert, die Indikatoren besitzen keine unabhängige Validierung und es existiert keine objektive Messgröße für künstliche Phänomenalität. Unter diesen Bedingungen ist die probabilistische Zuschreibung von Bewusstsein zu aktuellen KI-Systemen zu früh.

Eine vernünftigere kurzfristige Strategie besteht darin, die Forschung auf biologie‑basierte Engineering‑Ansätze zu verlagern – Biohybride, neuromorphe Systeme und netzwerk‑skalierte Modelle. Diese Herangehensweise verkürzt die Kluft zu dem einzigen Bereich, in dem Bewusstsein empirisch verankert ist: lebende Systeme.

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