Forschung arXiv – cs.AI

KI-Agenten erkennen Porosität im WAAM-Prozess mit 91,6 % Genauigkeit

In der additiven Fertigung mit Draht-Arc (WAAM) setzen Forscher erstmals ein KI‑gestütztes Agentensystem ein, das den Fertigungsprozess in Echtzeit überwacht und Defekte erkennt. Dabei werden zwei spezialisierte Agenten…

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  • In der additiven Fertigung mit Draht-Arc (WAAM) setzen Forscher erstmals ein KI‑gestütztes Agentensystem ein, das den Fertigungsprozess in Echtzeit überwacht und Defekte…
  • Dabei werden zwei spezialisierte Agenten eingesetzt: ein Processing‑Agent, der elektrische Signale wie Strom und Spannung analysiert, und ein Monitoring‑Agent, der akust…
  • Beide Agenten nutzen dafür Klassifikationsmodelle, die auf X‑Ray‑Computertomographie (XCT) Daten trainiert wurden.

In der additiven Fertigung mit Draht-Arc (WAAM) setzen Forscher erstmals ein KI‑gestütztes Agentensystem ein, das den Fertigungsprozess in Echtzeit überwacht und Defekte erkennt. Dabei werden zwei spezialisierte Agenten eingesetzt: ein Processing‑Agent, der elektrische Signale wie Strom und Spannung analysiert, und ein Monitoring‑Agent, der akustische Daten aus dem Schweißprozess auswertet.

Beide Agenten nutzen dafür Klassifikationsmodelle, die auf X‑Ray‑Computertomographie (XCT) Daten trainiert wurden. So kann die KI die Porosität, einen häufigen Fehler in WAAM, zuverlässig identifizieren. Durch die Kombination der beiden Agenten in einem Multi‑Agenten‑Framework wird die Entscheidungsfindung parallelisiert und die Genauigkeit deutlich gesteigert.

In 15 unabhängigen Tests erreichte das Multi‑Agenten‑System eine Entscheidungsgüte von 91,6 % und einen F1‑Score von 0,821. Zusätzlich wurde die Qualität der Entscheidungsbegründung mit 3,74 von 5 bewertet. Diese Ergebnisse zeigen, dass KI‑Agenten nicht nur die Fehlererkennung verbessern, sondern auch die Transparenz der Entscheidungsprozesse erhöhen.

Die vorgestellte Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für die automatisierte Qualitätskontrolle in der additiven Fertigung und könnte künftig die Produktionskosten senken und die Zuverlässigkeit von WAAM‑Bauteilen steigern.

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