NDAA 2026: Militär verliert Reparaturrechte – Auftragnehmer jubeln

The Register – Headlines Original ≈1 Min. Lesezeit
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Der Kongress hat die endgültige Version des National Defense Authorization Act (NDAA) für 2026 veröffentlicht. In einem überraschenden Schritt wurden die zuvor diskutierten Regelungen, die dem US-Militär das Recht einräumen würden, eigene Ausrüstung zu reparieren, ohne auf externe Auftragnehmer angewiesen zu sein, aus dem Gesetzestext gestrichen.

Die Entfernung dieser „Reparaturrechte“ gilt als klarer Sieg für die großen Verteidigungsunternehmen, die seit Jahren auf einen engen Zugang zu militärischen Reparaturaufträgen setzen. Kritiker bemängeln, dass die Streichung die Unabhängigkeit des Militärs schwächt und die Abhängigkeit von privaten Firmen verstärkt.

Obwohl die Änderung kaum öffentliche Aufmerksamkeit erregte, zeigt sie die starke Einflussnahme der Industrie auf die Verteidigungs­politik. Für die Auftragnehmer bedeutet die Entscheidung einen weiteren Schritt, ihre Marktposition zu festigen und den Wettbewerb um Reparaturaufträge zu reduzieren.

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