LLMs: Warum Parameter so wichtig sind – Ein kurzer Überblick

MIT Technology Review – Artificial Intelligence Original ≈1 Min. Lesezeit
Anzeige

Large Language Models (LLMs) wie GPT‑3 oder GPT‑4 bestehen aus Milliarden von Parametern – das sind die winzigen Zahlen, die in jedem Neuron des Netzwerks gespeichert sind. Diese Parameter wirken wie winzige Schalter, die während des Trainings angepasst werden, um Muster in den Daten zu erkennen und darauf zu reagieren.

Jeder Parameter ist ein Gewicht, das bestimmt, wie stark ein bestimmter Eingangswert das Ergebnis beeinflusst. Während des Trainings werden die Parameter anhand riesiger Textmengen iterativ optimiert, sodass das Modell lernt, sinnvolle Zusammenhänge zwischen Wörtern und Sätzen herzustellen.

Die enorme Anzahl an Parametern ermöglicht es LLMs, komplexe Sprachstrukturen zu erfassen und kontextabhängige Antworten zu generieren. Gleichzeitig bedeutet sie auch einen hohen Rechenaufwand: Das Training eines Modells mit 175 Milliarden Parametern erfordert spezialisierte Hardware und enorme Mengen an Energie.

Insgesamt sind Parameter das Herzstück von LLMs – sie sind das, was das Modell „intelligent“ macht, indem sie aus Daten lernen und diese Erkenntnisse in verständliche Texte umsetzen.

Ähnliche Artikel