Colocation-Anbieter ziehen Städte, Hyperscaler bevorzugen ländliche Standorte

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In der Welt der Rechenzentren gibt es zwei klare Strategien: Colocation-Anbieter setzen auf die Nähe zu ihren Kunden und wählen daher stark urbanisierte Gebiete. Sie profitieren von der vorhandenen Infrastruktur, schnellen Internetverbindungen und einer hohen Kundenfrequenz in der Nähe.

Hyperscaler hingegen verfolgen ein völlig anderes Ziel. Sie suchen Standorte, an denen Strom, Land und Baukosten besonders günstig sind. Für sie ist die Energieversorgung entscheidend, denn große Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen Strom. Ländliche Regionen bieten oft günstigere Stromtarife, mehr verfügbare Fläche und niedrigere Baukosten, was die Betriebskosten erheblich senkt.

Diese unterschiedlichen Prioritäten führen dazu, dass Colocation-Anbieter in der Regel in dicht besiedelten Städten ansässig sind, während Hyperscaler häufig in abgelegeneren, ländlichen Gebieten ihre Hallen errichten. Beide Modelle haben ihre Vorteile, doch die Wahl des Standorts bleibt ein entscheidender Faktor für den Erfolg und die Effizienz der jeweiligen Betreiber.

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