Neue evolutionäre Architektur für künstliche Intelligenz

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
Anzeige

Ein neues Forschungsfeld für die nächste Generation intelligenter Systeme wird vorgestellt, das auf einer evolutionären Herangehensweise basiert. Ziel ist es, künstliche Intelligenz zu schaffen, die sich selbstständig weiterentwickeln kann.

Der aktuelle Stand der kognitiven Architekturen leidet unter einem zu schematischen Modellierungsansatz, der die Nachbildung höherer Nervensystemfunktionen ohne vorgegebene Wahrnehmungsmuster verhindert. Die vorgeschlagene Lösung ist eine evolutionäre Architektur, die einen funktionalen Kern nutzt, um die geistigen Funktionen eines autonomen Agenten kontinuierlich zu generieren.

In dieser Architektur interagieren die einzelnen Komponenten so, dass der Agent sich weiterentwickelt. Durch die Anwendung semiotischer Konzepte wird die Entwicklung kognitiver Funktionen als Aufbau einer Verbindung zwischen Merkwelt und Werkwelt über die Schaffung einer Innenwelt betrachtet.

Die Untersuchung der frühen postnatalen Ontogenese erfolgt aus konstruktivistischer Sicht. Dabei werden die Anforderungen an den funktionalen Kern, seine Zusammensetzung und der Mechanismus, der den Entwicklungsprozess initiiert, detailliert analysiert.