Robuste Lern-basierte WLAN-Planung: Alter statt Queue-Länge

arXiv – cs.LG Original ≈1 Min. Lesezeit
Anzeige

Ein neues Papier auf arXiv zeigt, dass die „Alter“-Metrik – die Zeit, die das älteste Paket in einer virtuellen Warteschlange wartet – ein viel robusteres Signal für die Planung von drahtlosen Netzwerken liefert als die herkömmliche Queue-Länge. Durch die Kombination eines Bandit-Lernalgorithmus mit dieser Alter-Metrik bleibt das System stabil, selbst wenn sich die Kanalbedingungen plötzlich ändern.

Traditionell verfolgen viele Algorithmen die Queue-Länge, um Durchsatzbeschränkungen zu überwachen. In Netzwerken mit abrupten Kanalveränderungen kann diese Methode jedoch zu unkontrolliert wachsenden Warteschlangen führen, was die Stabilität gefährdet. Die Autoren demonstrieren, dass die Alter-Metrik weniger anfällig für solche Schwankungen ist und die virtuelle Warteschlange effizienter steuert.

Die vorgeschlagene Lern-basierte Scheduling-Strategie erreicht die gleiche Spitzenleistung wie aktuelle Verfahren bei i.i.d. Netzwerkbedingungen. Gleichzeitig bleibt sie robust gegenüber plötzlichen Änderungen und kann nach Phasen von Einschränkungsverletzungen schnell wieder in einen stabilen Zustand zurückkehren.

Ähnliche Artikel