Cloudflare-Chef droht Ausstieg aus Italien, wenn Winterolympiade genutzt wird
Der CEO von Cloudflare hat angekündigt, dass das Unternehmen seine Präsenz in Italien zurückziehen und die kostenlosen Dienste, die es für die Winterolympiade bereitstellen wollte, einstellen wird. Diese Drohung folgt auf eine Geldstrafe, die die italienische Regulierungsbehörde für Telekommunikation gegen Cloudflare verhängt hat.
Die Strafe beläuft sich auf 1 % des Jahresumsatzes des Unternehmens und wurde wegen Verstößen gegen die Anti‑Piraterie‑Gesetze ausgesprochen. Cloudflare hatte zuvor angekündigt, die Infrastruktur für die Winterolympiade kostenfrei zur Verfügung zu stellen, um die weltweite Sichtbarkeit der Spiele zu erhöhen.
Die italienische Regulierungsbehörde wird von einigen als „quasi-judikatives Organ“ beschrieben, das im Auftrag einer „schattenhaften europäischen Medienkabal“ agiert. Die Entscheidung hat die Debatte über die Rolle von Technologieunternehmen bei internationalen Sportveranstaltungen erneut entfacht.