Ehrlich gesagt: Generative KI läuft nicht so gut

Gary Marcus – Marcus on AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In den letzten Wochen haben mehrere Medienberichte die Grenzen von generativen KI-Modellen aufgezeigt. Während die Technologie weiterhin beeindruckende Texte, Bilder und Musik erzeugen kann, stoßen sie zunehmend auf praktische und ethische Hürden.

Ein Hauptkritikpunkt ist der enorme Energieverbrauch großer Sprachmodelle. Studien zeigen, dass das Training eines einzigen Modells mehrere Tonnen CO₂ verursachen kann, was die Umweltverträglichkeit in Frage stellt. Gleichzeitig wächst die Sorge um die Verbreitung von Falschinformationen, da generierte Inhalte kaum von echten Nachrichten zu unterscheiden sind.

Regierungen reagieren mit neuen Regulierungsansätzen. In der EU wird ein Gesetzesentwurf diskutiert, der Transparenz, Haftung und ethische Standards für KI-Anwendungen festlegt. Auch in den USA und China werden ähnliche Initiativen vorangetrieben, um die Nutzung von generativen Systemen zu überwachen und zu steuern.

Unternehmen passen ihre Strategien an. Einige große Tech-Firmen reduzieren die Größe ihrer Modelle, um Kosten und Emissionen zu senken, während andere verstärkt auf erklärbare KI setzen, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Trotz der Herausforderungen bleibt die Forschung im Bereich generative KI lebhaft, und Experten betonen, dass die Technologie noch nicht ausgereift ist, aber weiterhin großes Potenzial birgt.

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