Generative KI: Warum ein interaktionistisches Paradigma für LLM-Teams nötig ist

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In einem neuen Beitrag auf arXiv wird betont, dass das Verständnis des kollektiven Verhaltens von Agenten, die auf großen Sprachmodellen (LLMs) basieren, ein zentrales Forschungsfeld darstellt. Die Autoren weisen darauf hin, dass die daraus resultierenden Risiken und Nutzen weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben können.

LLMs zeichnen sich durch ihre umfangreiche Vortrainierung mit breitem Wissen und impliziten sozialen Vorannahmen aus. Zusätzlich ermöglichen sie durch in‑Context‑Learning eine schnelle Anpassung an neue Aufgaben. Diese Eigenschaften schaffen die Notwendigkeit eines interaktionistischen Paradigmas, das alternative theoretische Grundlagen, methodische Ansätze und analytische Werkzeuge integriert, um zu untersuchen, wie vorgefertigtes Wissen und eingebettete Werte mit dem sozialen Kontext interagieren und emergente Phänomene in Multi‑Agent‑Systemen formen.

Der Artikel skizziert vier entscheidende Richtungen für die Entwicklung und den Einsatz von LLM‑basierten Kollektiven. Dabei liegt der Fokus auf theoretischer Fundierung, methodischer Innovation und transdisziplinärem Dialog, um die Komplexität solcher Systeme besser zu erfassen und verantwortungsbewusst zu steuern.

Die vorgestellten Ansätze sollen dazu beitragen, die Chancen von generativen KI‑Systemen zu maximieren und gleichzeitig potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Durch ein stärkeres Zusammenspiel von Forschung, Praxis und gesellschaftlichem Diskurs können robuste Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Zukunft der KI‑Kollektive nachhaltig gestalten.

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