Optimierung komplexer Produktinnovationsprozesse mit Trendmodellen
Ein neues Forschungsdokument auf arXiv beleuchtet, wie komplexe Produktinnovationsprozesse mithilfe von Trendmodellen optimiert werden können. Dabei werden die Prozesse nicht mit aufwändigen Zahlenwerten, sondern mit drei einfachen Trendkategorien – steigend, fallend und konstant – beschrieben. Diese minimalen, informationssparenden Quantifizierer ermöglichen eine klare und zugleich flexible Analyse, ohne sich auf numerische Daten oder grobe Schätzungen zu stützen.
Die Autoren definieren eine Lösung eines Trendmodells als ein Netzwerk von Szenarien, die durch mögliche Übergänge miteinander verbunden sind. Dieses Übergangsnetz, dargestellt als Graph, bildet sämtliche möglichen zukünftigen und vergangenen Verhaltenspfade des untersuchten Systems ab. Durch das Durchlaufen von Pfaden im Graphen lassen sich sämtliche Szenarien der Produktentwicklung nachvollziehen und gezielt steuern.
Die Arbeit liefert damit ein praktisches Werkzeug, um Innovationsprozesse systematisch zu modellieren und zu optimieren – ein Ansatz, der sowohl für Forschung als auch für die Industrie von großem Nutzen sein dürfte.