UK-Regulierer kritisiert Meta: Lügen über Aufdeckung Glücksspielanzeigen
Der Vorsitzende der britischen Glücksspielbehörde hat Meta öffentlich beschuldigt, falsche Angaben zu seiner Fähigkeit gemacht zu haben, Betreiber illegaler Casinos, die auf der Plattform werben, frühzeitig zu erkennen.
Insbesondere wurde die sogenannte „Zuck‑Ad‑Library“ als „Fenster in die Kriminalität“ bezeichnet, während das soziale Netzwerk dafür kritisiert wird, den illegalen Werbeanzeigen „ein Auge zu zudrücken“. Diese Vorwürfe werfen ein Schlaglicht auf die Rolle von Meta bei der Bekämpfung von Online‑Glücksspiel.
Die Kritik kommt in einer Zeit, in der Regulierungsbehörden weltweit verstärkt die Verantwortung von Social‑Media‑Plattformen für die Verbreitung illegaler Glücksspielangebote prüfen. Die Behörden betonen, dass unentdeckte Anzeigen nicht nur Verbraucher gefährden, sondern auch die Integrität des gesamten Glücksspielmarktes untergraben.
Bislang hat Meta keine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben. Die Glücksspielbehörde fordert jedoch eine transparente Aufklärung und strengere Kontrollen, um sicherzustellen, dass illegale Glücksspielwerbung künftig wirksam verhindert wird.