Anthropic-Chef kritisiert Nvidia-Verkauf an China: „Wie Nukleare Waffen an Gegner“
Der CEO von Anthropic, Dario Amodei, hat die US-Regierung scharf kritisiert, weil sie Nvidia die Möglichkeit gibt, Grafikprozessoren an chinesische Unternehmen zu verkaufen. Amodei bezeichnete diese Entscheidung als „ähnlich dem Verschenken von Atomwaffen an einen Gegner“ und betonte damit die potenziellen Sicherheitsrisiken.
Amodei stellte klar, dass China seine fortschrittlichsten KI‑Modelle nicht kostenlos anbietet, sondern vielmehr die Technologie für eigene Zwecke nutzt. Er warnte, dass der Zugang zu leistungsstarken GPUs die Entwicklung von KI in China beschleunigen könnte, was die globale Wettbewerbslandschaft und die nationale Sicherheit beeinflussen würde.
Die Kritik von Amodei kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die US‑Behörden verstärkt Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung von Hochleistungstechnologien in geopolitisch sensiblen Regionen zu kontrollieren. Anthropic, ein führendes Unternehmen im Bereich künstlicher Intelligenz, betont die Notwendigkeit, verantwortungsvolle Richtlinien zu verfolgen, um die Technologie nicht in die falschen Hände zu gelangen.