KI‑Scanner priorisiert CVE‑Schwachstellen neu – mehr als CVSS‑Score

MarkTechPost Original ≈1 Min. Lesezeit
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In einem praxisnahen Tutorial wird gezeigt, wie ein KI‑unterstützter Schwachstellenscanner entwickelt wird, der weit über die statische Bewertung mit CVSS hinausgeht. Statt nur auf numerische Scores zu setzen, lernt das System, Schwachstellen anhand ihrer Beschreibungen zu priorisieren.

Die Beschreibungen von CVE‑Einträgen werden als reichhaltige sprachliche Artefakte behandelt. Mithilfe moderner Satz‑Transformer werden sie in semantische Vektoren eingebettet, die anschließend mit strukturellen Metadaten kombiniert werden. Das Ergebnis ist ein datengetriebener Prioritätswert, der die tatsächliche Gefährdung besser widerspiegelt als herkömmliche CVSS‑Scores.

Der Ansatz demonstriert, wie maschinelles Lernen und semantische Analyse zusammenwirken können, um Sicherheitsbewertungen präziser und relevanter zu gestalten. Durch die Kombination von Text‑Embedding und strukturellen Informationen entsteht ein robustes Ranking, das Sicherheitsanalysten bei der Entscheidungsfindung unterstützt.

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