Neue 3D‑Molekülgenerierung aus starren Motiven mit SE(3)-Flows
Ein neu entwickeltes Verfahren erzeugt dreidimensionale Molekülstrukturen, indem es Moleküle als Sammlungen starrer Motive statt einzelner Atome betrachtet. Diese Idee, die sich an Fortschritten in der proteinbasierten Strukturgenerierung orientiert, ermöglicht eine effizientere Modellierung komplexer chemischer Systeme.
Durch den Einsatz von SE(3)-equivariantem generativem Modellieren werden neue Moleküle direkt aus den fest definierten Motiven konstruiert. Das Verfahren nutzt die Symmetrieeigenschaften des Raums, um robuste und physikalisch konsistente Strukturen zu erzeugen.
In umfangreichen Benchmarks übertrifft die Methode die aktuellen Spitzenreiter. Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Atomstabilität auf dem GEOM‑Drugs-Datensatz sowie eine Reduktion der Generierungsschritte um das Zwei- bis Zehnfache. Zudem wird die Repräsentation der Moleküle um 3,5‑mal komprimiert, was die Speicher- und Rechenkosten deutlich senkt.