Agentic Design Patterns: Systemtheoretisches Rahmenwerk für robuste KI-Agenten

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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Mit dem rasanten Aufstieg von Foundation Models rückt die Entwicklung agentischer KI-Systeme stärker in den Fokus. Trotz ihres Potenzials leiden sie häufig unter Halluzinationen, schwacher Argumentationsfähigkeit und einer oft ad-hoc gestalteten Systemarchitektur, was zu unzuverlässigen und brüchigen Anwendungen führt.

Um diese Schwächen zu adressieren, präsentiert die neue Studie ein systemtheoretisches Rahmenwerk, das ein agentisches KI-System in fünf zentrale, miteinander verknüpfte Funktionsuntersysteme zerlegt: Reasoning & World Model, Perception & Grounding, Action Execution, Learning & Adaptation und Inter-Agent Communication. Dieses Modell liefert eine klare, rigorose Basis für die Konstruktion von Agenten.

Aus dieser Architektur wurden zwölf wiederverwendbare Design‑Patterns abgeleitet, die in vier Kategorien eingeteilt sind: Foundational, Cognitive & Decisional, Execution & Interaction sowie Adaptive & Learning. Die Patterns bieten strukturierte Lösungen für wiederkehrende Designprobleme und erleichtern die Implementierung robuster Agenten.

Ein praktisches Beispiel demonstriert die Wirksamkeit des Ansatzes: Durch Anwendung der Patterns auf das ReAct‑Framework konnten systemische Schwachstellen identifiziert und behoben werden, was die Gesamtarchitektur deutlich stärkt.

Die vorgestellte Methodik schafft eine gemeinsame Sprache und ein strukturiertes Vorgehen für Forscher und Entwickler, um agentische Systeme systematisch zu analysieren, zu vergleichen und zu verbessern. Damit ebnet sie den Weg für verlässlichere, besser nachvollziehbare KI-Agenten in der Praxis.

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