Neurale Netze revolutionieren die Simulation kosmischer Inflationslandschaften

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit auf arXiv wird gezeigt, wie künstliche neuronale Netze – die Grundlage moderner maschineller Lernverfahren – dazu eingesetzt werden können, das Inflationsfeld in der Kosmologie effizient zu modellieren. Traditionelle numerische Simulationen des globalen kosmischen Landschaftsraums stoßen bei einer großen Anzahl von Feldern auf exponentielle Rechenkomplexität. Das vorgestellte Konzept nutzt das universelle Annäherungstheorem des mehrschichtigen Perzeptrons, um dieses Problem zu umgehen und die Landschaft mit deutlich geringeren Ressourcen zu erzeugen.

Zur Veranschaulichung wird ein vereinfachtes Inflationsmodell mit mehreren leichtgewichtigen Feldern numerisch untersucht. Die Ergebnisse demonstrieren, dass neuronale Netze nicht nur die Berechnungszeit drastisch reduzieren, sondern auch die Genauigkeit der Landschaftsrepräsentation erhalten. Diese Methode eröffnet neue Perspektiven für die Erforschung der frühen Universumsgeschichte und könnte zukünftig die Standardwerkzeuge in der theoretischen Kosmologie ergänzen.

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