LION: Neues Clifford‑basiertes Paradigma für multimodale Graphen

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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Die rasante Entwicklung multimodaler Daten hat die Graph‑Machine‑Learning‑Community dazu veranlasst, von rein text‑atri­butierten zu multimodalen Graphen zu wechseln. Dieser Paradigmenwechsel eröffnet neue Möglichkeiten für die Darstellung komplexer Daten und erweitert die Anwendungsbereiche von Graph‑Algorithmen erheblich.

Aktuelle neuronale Modelle stoßen jedoch an Grenzen: Sie vernachlässigen häufig den graph‑kontext bei der Ausrichtung verschiedener Modalitäten und greifen bei der Fusion von Modalen zu einfachen, nicht adaptierten Verfahren. Das Ergebnis sind suboptimale Ausrichtungen und eingeschränkte Generalisierbarkeit.

Um diese Schwächen zu beheben, präsentiert die neue Arbeit LION – ein Clifford‑basiertes, decoupled Graph‑Neural‑Paradigma, das die Prinzipien „Alignment‑then‑Fusion“ nutzt. Zunächst wird ein modalitätsbewusster geometrischer Mannigfaltigkeit auf Basis der Clifford‑Algebra aufgebaut, die hochgradige Graph‑Propagation ermöglicht und so die Interaktion zwischen Modalitäten fördert. Anschließend erfolgt die Fusion adaptiv, indem die geometrischen Grad‑Eigenschaften der ausgerichteten Tokens ausgewertet werden.

Durch diesen Ansatz liefert LION eine robuste und skalierbare Lösung für multimodale Graph‑Learning‑Aufgaben, die sowohl die Kontextsensitivität als auch die Flexibilität bei der Modalfusion deutlich verbessert. Die vorgestellte Methode verspricht damit einen bedeutenden Fortschritt in der praktischen Anwendung von Graph‑ML in multimodalen Szenarien.

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