Ehemaliger Google-Mitarbeiter verurteilt: KI-Geheimnisse für chinesische Startups gestohlen
Ein ehemaliger Google-Softwareentwickler wurde vor Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt, nachdem er nachweislich KI-Hardware-Geheimnisse aus dem Unternehmen gestohlen hatte. Die gestohlenen Informationen sollten seiner eigenen, in China gegründeten Firma sowie einer zweiten chinesischen Startup-Gruppe zugutekommen.
Der Angeklagte nutzte sein Fachwissen und seine Position bei Google, um Zugang zu sensiblen KI-Entwicklungen zu erlangen. Die gestohlenen Daten umfassten proprietäre Hardware-Architekturen, die für die Entwicklung hochleistungsfähiger KI-Systeme entscheidend sind.
Während eines Gerichtsverfahrens wurde klar, dass die zweite Firma die gestohlenen Erkenntnisse nutzen wollte, um ihre Technologie gezielt an Organisationen zu verkaufen, die unter direkter Kontrolle der chinesischen Regierung stehen. Damit sollte ein Wettbewerbsvorteil gegenüber internationalen Konkurrenten geschaffen werden.
Die Verurteilung unterstreicht die wachsende Sorge um den Schutz geistigen Eigentums im Bereich der künstlichen Intelligenz. Der Fall dient als Warnsignal für Unternehmen weltweit, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und die Einhaltung von Exportkontrollbestimmungen zu gewährleisten.