Neuer variationaler Autoencoder enthüllt verborgene Strukturen in Graphen
Die herkömmliche Methode, bei der gleichzeitig die Attributwerte von Knoten und die Struktur eines Graphen rekonstruiert werden, führt zu einem geometrischen Konflikt. Durch die Vermischung zweier potenziell inkompatibler Metrikräume entsteht eine destruktive Ausrichtung, die wichtige Informationen über den zugrunde liegenden Erzeugungsprozess des Graphen zerstört.
Um dieses verlorene Signal wiederherzustellen, stellen die Forscher einen maßgeschneiderten variationalen Autoencoder vor, der das Lernen des Attributmanifolds von der strukturellen Ausrichtung trennt. Auf diese Weise kann die geometrische Diskrepanz gezielt analysiert werden.
Der Ansatz quantifiziert die metrische Verzerrung, die nötig ist, um das Attributmanifold auf den Heat Kernel des Graphen abzubilden. Diese Messung wandelt den geometrischen Konflikt in einen interpretierbaren strukturellen Deskriptor um, der die zugrunde liegende Topologie des Graphen besser widerspiegelt.
Experimentelle Ergebnisse zeigen, dass der neue Ansatz bislang unentdeckte Verbindungsmuster und Anomalien aufdeckt, die herkömmliche Verfahren nicht erkennen können. Damit wird die theoretische Unzulänglichkeit und die praktischen Grenzen der bisherigen Methoden eindrucksvoll demonstriert.