Verlässliche Unsicherheitsabschätzungen für generative Modelle
Moderne konditionale Generative Modelle können aus Eingabevariablen hochdimensionale Verteilungen erzeugen und damit realistische Stichproben in vielen Bereichen liefern. Ein entscheidendes Problem bleibt jedoch die fehlende Kalibrierung der Unsicherheit: Ohne verlässliche Fehlerabschätzungen ist das Vertrauen in einzelne Ausgaben, besonders in sicherheitskritischen Anwendungen, stark eingeschränkt.
Um diesem Defizit entgegenzuwirken, wurde ein systematischer Ansatz namens CP4Gen entwickelt. CP4Gen kombiniert konforme Vorhersage mit einer clusterbasierten Dichteschätzung, die auf den vom Modell generierten Stichproben basiert. Durch die Nutzung von Clustering wird die Sensitivität gegenüber Ausreißern reduziert, die Vorhersagesätze werden dadurch robuster und gleichzeitig leichter interpretierbar.
Die Methode zeichnet sich durch eine geringere strukturelle Komplexität aus, was die Analyse und Anwendung vereinfacht. In umfangreichen Experimenten – sowohl auf synthetischen Datensätzen als auch in realen Anwendungsfällen wie der Klimasimulation – zeigte CP4Gen konsequent bessere Ergebnisse hinsichtlich des Volumens der Vorhersagesätze und ihrer strukturellen Einfachheit im Vergleich zu bestehenden Verfahren.
Für Fachleute, die auf präzise Unsicherheitsabschätzungen angewiesen sind, bietet CP4Gen ein leistungsfähiges Werkzeug, das sowohl die Vertrauenswürdigkeit als auch die Interpretierbarkeit von konditionalen Generativen Modellen erheblich steigert.