DOE kürzt Umweltprüfungen für fortschrittliche Kernreaktoren
Das US-Energieministerium hat angekündigt, dass fortschrittliche Kernreaktoren, die bislang überwiegend in Experimenten, Tests oder Demonstrationsprojekten existierten, als umwelttechnisch risikoarm eingestuft werden. Dadurch können sie künftig einer vereinfachten Umweltprüfung unterzogen werden, ohne dass ein vollständiges NEPA-Verfahren durchlaufen werden muss.
Die Maßnahme soll die Einführung neuer Reaktoren beschleunigen, die als sauberer Energielieferant mit geringem CO₂-Ausstoß gelten. Durch die Reduzierung von Bürokratie können Projekte schneller genehmigt und in Betrieb genommen werden.
Obwohl die vollständige Umweltprüfung entfällt, bleiben die Sicherheitsprüfungen unverändert. Die vereinfachte Genehmigungslaufbahn reduziert lediglich die administrativen Hürden, sodass die Reaktoren schneller zur Verfügung stehen, ohne dabei die Umwelt- und Sicherheitsstandards zu vernachlässigen.