IT-Mitarbeiter verbreitet gefälschte Lösung für Nicht-Problem im Büro

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Ein IT-Support-Mitarbeiter hat in seinem Unternehmen eine scheinbare Lösung für ein nicht vorhandenes Problem entwickelt und diese in der gesamten Abteilung verbreitet. Die Aktion, die zunächst als harmloser Scherz begann, hat sich schnell zu einer weit verbreiteten Praxis entwickelt, die die Arbeitsabläufe beeinflusst.

Der Mitarbeiter, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, stellte fest, dass mehrere Kollegen regelmäßig auf ein vermeintliches Problem mit der Netzwerkverbindung klagten, obwohl keine technische Störung vorlag. Um die Situation zu „beheben“, erstellte er ein kurzes Skript, das angeblich die Verbindung optimiert. Das Skript wurde per E-Mail an die gesamte Abteilung verteilt und als „Wichtig“ markiert.

Innerhalb weniger Tage meldeten sich zahlreiche Kollegen, die das Skript ausgeführt hatten, und berichteten von einer verbesserten Verbindung. Die IT-Abteilung bemerkte jedoch, dass die eigentliche Ursache des Problems nicht behoben war und dass das Skript lediglich eine vorübergehende, nicht nachhaltige Lösung darstellte. Nach einer internen Überprüfung wurde das Skript als nicht funktional eingestuft und die Mitarbeiter wurden aufgefordert, es nicht mehr zu verwenden.

Die Vorfälle haben die Diskussion über die Verantwortung von IT-Mitarbeitern in Bezug auf die Verbreitung von Lösungen angeregt. Experten betonen, dass jede Änderung an Systemen sorgfältig geprüft und dokumentiert werden muss, um unbeabsichtigte Konsequenzen zu vermeiden. Die IT-Abteilung hat angekündigt, künftig strengere Kontrollen einzuführen, um sicherzustellen, dass alle Änderungen nachvollziehbar und verifizierbar sind.

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