Open Compute nutzt IOWN für verteilte Rechenzentren und Computing Continuum
Die Künstliche Intelligenz wird nicht mehr ausschließlich in den riesigen GPU‑Garagen der Big‑Tech‑Giganten betrieben und kann keine langsamen Verbindungen mehr tolerieren. Aus diesem Grund will das Open Compute Project (OCP) Spezifikationen für verteilte Rechenzentren entwickeln und hat entschieden, dass der vollständig optische Innovative Optical and Wireless Network (IOWN) Stack diese Vision realisieren kann.
Der IOWN Stack kombiniert optische und drahtlose Technologien zu einer hochleistungsfähigen, energieeffizienten Infrastruktur. Durch die Nutzung von Licht anstelle von elektrischen Signalen erreicht er extrem hohe Bandbreiten, minimale Latenz und eine hohe Skalierbarkeit, die für verteilte AI‑Workloads unerlässlich sind.
OCP strebt damit einen „Computing Continuum“ an, der Edge‑ und Core‑Rechenzentren nahtlos verbindet. Die neuen Spezifikationen sollen Hardware und Software standardisieren, sodass Unternehmen AI-Anwendungen überall ausführen können – von lokalen Edge‑Knoten bis hin zu zentralen Rechenzentren.
Diese Initiative könnte die Einführung von verteilten AI‑Infrastrukturen beschleunigen, die Flächenbelastung von Rechenzentren reduzieren und die Gesamtleistung von KI‑Anwendungen deutlich steigern.