Westeuropäische Regierungen wollen 6G schon vor Standardisierung festlegen

The Register – Headlines Original ≈1 Min. Lesezeit
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Eine Koalition aus westlichen Regierungen hat ein neues Vorhaben gestartet, um die nächste Generation der Mobilfunktechnologie – 6G – bereits vor ihrer Standardisierung zu gestalten. Ziel ist es, die Lehren aus dem 5G‑Einführungsprozess zu nutzen und einen frühen Schutzrahmen zu etablieren, der Lieferkettenkontrollen und Cyber‑Sicherheitsmaßnahmen integriert.

Die Koalition hat ein Set von Sicherheits‑ und Resilienzprinzipien vorgestellt, die als Leitfaden für die Entwicklung von 6G dienen sollen. Diese Prinzipien legen klare Vorgaben fest, wie Netzwerke widerstandsfähiger gegen Angriffe und Störungen gemacht werden können, und sorgen dafür, dass Sicherheitsaspekte von Anfang an in die Technologie eingebettet sind.

Durch diese Initiative will die westliche Gemeinschaft verhindern, dass bei der Einführung von 6G erneut ein chaotischer Wettbewerb um Anbieter entsteht, wie es bei 5G der Fall war. Stattdessen soll ein koordinierter Ansatz die Grundlage für ein robustes, sicheres und zukunftsfähiges Mobilfunknetz bilden.