ESA und China erreichen Gigabit-Verbindungen zu geostationären Satelliten
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Institut für Optoelektronik der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben gemeinsam Gigabit-Datenverbindungen zu geostationären Satelliten etabliert. Diese Leistung beweist, dass Daten mit einer Geschwindigkeit von mehreren Gigabit pro Sekunde über die 40.000‑Kilometer‑Entfernung zum geostationären Orbit übertragen werden können. Die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für wissenschaftliche Missionen, die Echtzeit‑Überwachung von Erdbeobachtungen und potenziell auch für militärische Kommunikationssysteme. Durch die Kombination von hochentwickelter Optik und fortschrittlichen Signalverarbeitungsalgorithmen konnten die beiden Organisationen die bisherige Bandbreite deutlich übersteigen und damit einen wichtigen Meilenstein in der Satellitenkommunikation setzen.