Capita gewinnt £370 Mio. Outsourcing-Deal, Preis wird kritisiert
Capita hat heute bestätigt, dass es einen zehnjährigen Outsourcing‑Vertrag im Wert von 370 Millionen Pfund für mehrere britische Regierungsbehörden gewonnen hat. Der Deal wurde im Vergleich zu den ursprünglich geschätzten Kosten, die bei rund 1 Milliarde Pfund lagen, deutlich günstiger – weniger als 40 % des erwarteten Wertes.
Der Preis hat jedoch die Aufmerksamkeit des Wettbewerbs auf sich gezogen. Der rivalisierende Bieter Sopra Steria hat daraufhin rechtliche Schritte eingeleitet und die Vergabe des Auftrags als „abnormal niedrig“ angefochten. Die Klage richtet sich gegen die Entscheidung des Department for Work and Pensions (DWP) und fordert eine Überprüfung des Vergabeverfahrens.
Capita betont, dass der Vertrag die Effizienz und Qualität der Geschäftsprozesse in den betroffenen Behörden verbessern soll. Trotz der Kontroverse bleibt das Unternehmen zuversichtlich, dass die Vereinbarung im besten Interesse der öffentlichen Verwaltung steht.