AWS-Datenzentren im Nahen Osten getroffen – Anbieter rufen zum Failover auf

The Register – Headlines Original ≈1 Min. Lesezeit
Anzeige

Nach Luftangriffen, die mehrere AWS‑Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigten, hat die Verfügbarkeit von Cloud‑Services stark gelitten. Die Angriffe haben die Infrastruktur von AWS in der Region schwer beeinträchtigt und damit auch die Abhängigkeit vieler Unternehmen von dieser Plattform in Frage gestellt.

In Reaktion auf die Situation haben Snowflake, Red Hat und die IoT‑Plattform EMQX ihre Kunden ausdrücklich dazu aufgefordert, nicht zu warten, bis die Cloud wieder vollständig funktionsfähig ist. Stattdessen sollen die Nutzer ihre Disaster‑Recovery‑Pläne aktivieren und sofortige Maßnahmen ergreifen.

Die Empfehlung lautet, Daten und Anwendungen auf alternative Cloud‑Anbieter oder eigene Rechenzentren zu migrieren. Durch das Öffnen des „Failover‑Playbooks“ können Unternehmen ihre Geschäftskontinuität sichern und die Risiken von Ausfällen in einer einzigen Cloud‑Umgebung minimieren.

Diese Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit einer robusten Multi‑Cloud‑Strategie. Anbieter betonen, dass die Cloud zwar leistungsfähig ist, aber nicht unfehlbar. Unternehmen sollten daher ihre Abhängigkeiten diversifizieren und regelmäßige Tests ihrer Notfallpläne durchführen, um auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein.

Ähnliche Artikel