Trilingual Triad: Design, KI und Fachwissen vereint – neue Lernmethode für No-Code Smart Cities
Ein brandneues Forschungsmodell namens „Trilingual Triad“ zeigt, wie Studierende mit generativer künstlicher Intelligenz (KI) aktiv gestalten können, anstatt sie nur passiv zu nutzen. Das Konzept verbindet drei entscheidende „Sprachen“ – Design, KI und Fachwissen – und erklärt, wie sie zusammenwirken, um Lernprozesse zu transformieren.
Die Untersuchung basiert auf dem Masterkurs „Creating the Frontier of No‑Code Smart Cities“ der Singapore University of Technology and Design (SUTD). Dort entwickelten die Studierenden ohne Programmierkenntnisse maßgeschneiderte GPT‑Modelle für spezifische Anwendungsfälle. Drei Projekte – Interview Companion GPT, Urban Observer GPT und Buddy Buddy – wurden eingehend analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass effektive Mensch‑KI‑Zusammenarbeit entsteht, wenn Fachwissen die Logik der KI strukturiert, Design die Interaktion steuert und die KI die kognitive Kapazität der Lernenden erweitert. Das Trilingual Triad‑Framework verdeutlicht, dass der Bau von KI‑Systemen ein konstruierender Lernprozess ist, der KI‑Kompetenz, Metakognition und Lernende als aktive Gestalter stärkt.
Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für die Gestaltung von Bildungsangeboten, die Studierende befähigen, KI nicht nur zu konsumieren, sondern als kreativen Partner zu nutzen und damit die Zukunft von Smart Cities aktiv mitzugestalten.