RAM‑Knappheit: Weniger Hype um KI‑PCs
Die anhaltende Knappheit an Arbeitsspeicher hat die Begeisterung für KI‑PCs deutlich gedämpft. Hersteller berichten, dass die begrenzte Verfügbarkeit von DDR‑Speicherchips die Produktion neuer, KI‑optimierter Systeme verlangsamt und die Preise in die Höhe treibt.
Der Mangel ist ein direktes Ergebnis der steigenden Nachfrage nach KI‑Rechenleistung, sowohl in der Industrie als auch im privaten Bereich. Gleichzeitig haben Lieferkettenprobleme und Produktionsengpässe die Verfügbarkeit von RAM stark eingeschränkt, was zu Engpässen bei der Fertigung von High‑End‑PCs führt.
Infolgedessen haben viele Unternehmen ihre Marketingstrategien angepasst und setzen weniger auf die „KI‑PC“ – als Produktversprechen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Optimierung bestehender Systeme und die Entwicklung von Softwarelösungen, die mit weniger Speicher auskommen.
Obwohl die Nachfrage nach KI‑Hardware weiterhin hoch bleibt, wird erwartet, dass die Speicherknappheit bis 2025 anhalten könnte. Hersteller arbeiten jedoch an neuen Produktionskapazitäten und alternativen Speichertechnologien, um die Engpässe zu überwinden und die Entwicklung von KI‑PCs wieder anzukurbeln.