Fehler in der Attention-Matrix: Geschichte und Lösungen
Seit ihrer Einführung haben Transformer-Modelle die KI-Welt erobert, doch sie bringen auch unerwartete Artefakte mit sich. Diese „Glitches“ betreffen vor allem die Attention‑Matrix, die für die Gewichtung der Eingabe‑Tokens verantwortlich ist.
Frühe Untersuchungen zeigten, dass einzelne Attention‑Heads häufig auf irrelevante Tokens fokussieren, was zu einem sogenannten „Attention Head Collapse“ führt. Besonders bei langen Sätzen kann die Modellleistung dadurch deutlich sinken, weil die Aufmerksamkeit ungleichmäßig verteilt wird.
Aktuelle Forschung konzentriert sich darauf, diese Probleme systematisch zu beheben. Dazu gehören Regularisierungstechniken, die die Streuung der Attention‑Gewichte kontrollieren, Attention‑Smoothing‑Methoden, die sanftere Übergänge zwischen Tokens ermöglichen, sowie neue Architekturen, die die Stabilität der Matrix von Grund auf verbessern.
Der Beitrag liefert einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Artefakte und die neuesten Lösungsansätze. Er richtet sich an Entwickler und Forscher, die ihre Transformer‑Modelle robuster und zuverlässiger machen wollen. Der Artikel wurde auf der Plattform Towards Data Science veröffentlicht.