Searth Transformer revolutioniert mittelfristige Wettervorhersage weltweit

arXiv – cs.LG Original ≈1 Min. Lesezeit
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Ein neues Transformer-Modell namens Searth Transformer hat die Art und Weise, wie wir mittelfristige Wettervorhersagen erstellen, grundlegend verändert. Im Gegensatz zu bisherigen Modellen, die vorwiegend auf visionären Architekturen basieren, berücksichtigt der Searth Transformer die kugelförmige Geometrie der Erde sowie die zonale Periodizität und die meridionalen Grenzen. Durch die Integration dieser physikalischen Vorgaben in die fensterbasierte Selbstaufmerksamkeit entsteht ein Modell, das global konsistente Informationen austauschen kann.

Ein weiteres Highlight ist die Relay Autoregressive (RAR)-Feinabstimmung, die es ermöglicht, langfristige atmosphärische Entwicklungen zu lernen, ohne dabei die Speicher- und Rechenressourcen zu überlasten. Diese Technik reduziert die Kosten für die autoregressive Feinabstimmung drastisch und verlängert gleichzeitig die nutzbare Vorhersagezeit.

Auf Basis dieser Innovationen wurde YanTian entwickelt, ein globales mittelfristiges Wettervorhersagemodell. YanTian übertrifft die hochauflösende Vorhersage des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) in Bezug auf Genauigkeit und ist mit führenden KI-Modellen bei einer Auflösung von einem Grad vergleichbar, während es rund 200-mal weniger Rechenleistung benötigt. Besonders beeindruckend ist die längere Vorhersagezeit für die Höhe Z500: YanTian erreicht 10,3 Tage, während HRES lediglich 9 Tage liefert.

Diese Fortschritte legen nicht nur den Grundstein für präzisere Wettervorhersagen, sondern eröffnen auch neue Wege für die Modellierung komplexer globaler geophysikalischer Zirkulationssysteme. Der Searth Transformer stellt damit einen bedeutenden Meilenstein für die Erde-Systemwissenschaft dar.

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