Robokontakt aus der Spur: Severn Trent lernt Text‑zu‑Speech-Panik

The Register – Headlines Original ≈1 Min. Lesezeit
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In Großbritannien setzte der Wasserversorger Severn Trent ein Text‑zu‑Speech-System ein, um automatisierte Anrufe an seine Kunden zu tätigen. Ziel war es, über Wasserprobleme und Service‑Updates zu informieren.

Während einer kürzlichen Kampagne produzierte die Spracherkennung jedoch fehlerhafte Audio‑Ausgaben, die sich in unsinnige Wiederholungen und falsche Aussprache von Schlüsselbegriffen verwandelten. Das Ergebnis war ein verwirrendes und für einige sogar amüsantes Erlebnis für die Empfänger.

Severn Trent stoppte die Robokontakt‑Kampagne sofort, untersuchte die Ursache und arbeitet mit seinem Technologiepartner daran, die Sprachsynthese zu korrigieren. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit gründlicher Tests und Qualitätskontrollen bei automatisierten Sprachlösungen.

Fachleute warnen, dass Text‑zu‑Speech zwar die Kundenkommunikation verbessern kann, aber zugleich neue Risiken birgt. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Technologie zuverlässig, klar und kulturell angemessen ist, um ähnliche Pannen zu vermeiden.

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