Akamai-Chef fordert Unterstützung gegen Piraterie – Edge AI im Fokus

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Der CEO von Akamai, Dr. Tom Leighton, hat sich in einem Interview klar zum Thema Piraterie positioniert. Er betont, dass der Kampf gegen illegale Video‑Streams in erster Linie darauf abzielt, die Profite von Kriminellen zu stoppen – nicht die Meinungsfreiheit zu beschneiden.

Leighton reagierte auf die jüngsten Aussagen des Cloudflare‑CEOs Matthew Prince, der angekündigt hatte, die Winterolympiade zu stören, um die freie Meinungsäußerung zu schützen. Diese Drohung kam, nachdem italienische Behörden Cloudflare mit einer Geldstrafe belegt hatten, weil das Unternehmen keine Maßnahmen gegen Piraterie‑Streams ergriffen hatte.

In seiner Antwort kritisierte Leighton die Vorgehensweise von Prince als „thinly veiled“ und hob hervor, dass Akamai die nötige Technologie besitzt, um die illegale Verbreitung von Inhalten zu unterbinden. Er betonte, dass das Unternehmen die Edge‑AI‑Fähigkeiten selbstständig nutzen könne, um die Sicherheit im Internet zu erhöhen.

Leightons Botschaft ist eindeutig: Der Schutz der digitalen Infrastruktur und die Bekämpfung von Piraterie stehen an erster Stelle, während gleichzeitig die Prinzipien der freien Meinungsäußerung respektiert werden sollen. Akamai signalisiert damit, dass es bereit ist, die Verantwortung für die Sicherheit im Netz zu übernehmen, ohne dabei die Rechte der Nutzer zu gefährden.

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