KI-gestützte Forschung in Minuten: Deep Research revolutioniert Entdeckungen
In einer wegweisenden Studie präsentiert Deep Research ein Multi-Agenten-System, das wissenschaftliche Untersuchungen in nur wenigen Minuten ermöglicht – ein drastischer Bruch mit den bisherigen, stundenlangen Batch-Workflows.
Die Architektur besteht aus spezialisierten Agenten für Planung, Datenanalyse, Literaturrecherche und die Erkennung von Neuheiten. Alle Agenten arbeiten über einen persistierenden „World State“ zusammen, der den Kontext über mehrere Iterationen hinweg speichert und so eine nahtlose, interaktive Forschung erlaubt.
Deep Research bietet zwei Arbeitsmodi: einen semi-autonomen Modus, bei dem der Mensch gezielt Checkpoints einsetzt, und einen vollständig autonomen Modus für längere, eigenständige Untersuchungen. Diese Flexibilität macht das System sowohl für schnelle Hypothesenprüfungen als auch für tiefgreifende Langzeitstudien geeignet.
Bei der Evaluation auf dem BixBench-Benchmark für Computational Biology erzielte das System beeindruckende Ergebnisse: 48,8 % Genauigkeit bei offenen Antworten und 64,5 % bei Multiple-Choice-Fragen – ein Vorsprung von 14 bis 26 Prozentpunkten gegenüber bestehenden Baselines.
Die Autoren analysieren zudem die architektonischen Grenzen, etwa die Beschränkungen durch Open-Access-Literatur und die Herausforderungen bei der automatisierten Erkennung von Neuheiten. Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Hinweise für die praktische Implementierung von KI-unterstützten Forschungsworkflows.