EU prüft, ob chinesische Geräte bis 2027 aus Netzwerken entfernt werden
Die Europäische Kommission plant, den Cybersecurity Act zu überarbeiten, um Bedrohungen durch IT‑ und Telekommunikationsausrüstung aus Drittstaaten zu bekämpfen. Ziel ist es, die Netzwerke der Mitgliedstaaten sicherer zu machen und potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren.
In Deutschland sind Geräte von Huawei und anderen chinesischen Anbietern noch immer weit verbreitet. Die EU will prüfen, ob diese Ausrüstung innerhalb der nächsten drei Jahre aus den nationalen Netzwerken entfernt werden kann, um die digitale Infrastruktur zu schützen.
Die vorgeschlagene Gesetzesänderung könnte die Mitgliedstaaten dazu zwingen, die Lieferketten ihrer Netzwerkausrüstung zu überdenken und alternative Anbieter zu prüfen. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um die Unabhängigkeit von kritischen Technologien.
Mit dem neuen Aktionsplan will die EU die Sicherheit der europäischen Netzwerke stärken, ohne dabei die wirtschaftlichen Beziehungen zu vernachlässigen. Die Entscheidung wird die Weichen für die Zukunft der digitalen Infrastruktur in ganz Europa stellen.