Systemd-Entwickler verlässt Microsoft, gründet Firma für sichere Linux-Integrität

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Lennart Poettering, der Entwickler hinter dem weit verbreiteten Init-System systemd, hat Microsoft verlassen und gründet gemeinsam mit Chris Kühl und Christian Brauner das Unternehmen Amutable.

Amutable hat sich das Ziel gesetzt, die Integrität von Linux-Systemen durch kryptografisch verifizierbare Mechanismen zu stärken. Poettering betont, dass Linux zuverlässig sein kann, wenn die Software nachweislich unverändert bleibt und jede Änderung eindeutig nachgewiesen werden kann.

Poettering hat systemd seit 2010 entwickelt, das heute in den meisten Linux-Distributionen Standard ist. Seine Entscheidung, Microsoft zu verlassen, unterstreicht seine Unabhängigkeit und sein starkes Engagement für Open‑Source-Software.

Das neue Unternehmen plant, Tools und Bibliotheken zu entwickeln, die es ermöglichen, Softwarepakete und Systemkonfigurationen zu prüfen und zu signieren. Damit will Amutable das Vertrauen in Linux erhöhen und die Sicherheit für Unternehmen sowie Endnutzer deutlich verbessern.

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