Graphen als dauerhafte Basis: G-Substrate revolutioniert multimodales Lernen
Graphen sind das natürliche Mittel, um Beziehungen in allen möglichen Datenformen abzubilden. Trotz ihrer allgegenwärtigen Bedeutung werden graphbasierte Modelle bislang meist isoliert für einzelne Aufgaben und Modalitäten trainiert. Dadurch entstehen bei jedem neuen Problem wiederholt dieselben strukturellen Muster, anstatt sie zu sammeln und zu nutzen.
Die neue Methode G-Substrate verfolgt einen anderen Ansatz: Sie betrachtet die Graphstruktur als ein dauerhaftes Substrat, das über verschiedene Lernkontexte hinweg erhalten bleibt. Durch ein einheitliches strukturelles Schema wird die Kompatibilität zwischen Graphen aus unterschiedlichen Modalitäten sichergestellt, während ein rollenbasiertes Trainingsverfahren die gleiche Struktur gleichzeitig für mehrere Aufgaben einsetzt.
Experimentelle Ergebnisse in diversen Bereichen zeigen, dass G-Substrate sowohl bei isolierten Aufgaben als auch bei Multi‑Task‑Lernaufgaben deutlich bessere Leistungen erzielt als herkömmliche Ansätze. Damit eröffnet die Methode neue Möglichkeiten, komplexe, heterogene Daten effizienter zu verarbeiten und langfristig voneinander zu profitieren.