Capgemini verkauft US-Regierungsgeschäft nach Kritik an ICE-Vertrag
Capgemini, der französische Beratungs- und Technologiekonzern, hat angekündigt, die Geschäftseinheit Capgemini Government Solutions (CGS) zu veräußern. CGS ist für Projekte mit der US-Regierung zuständig, darunter ein umstrittenes Auftragsverhältnis mit der Immigration and Customs Enforcement (ICE).
Der CEO betonte, dass die Art und der Umfang dieser Arbeit Fragen aufgeworfen haben und er die Problematik erst jetzt erkannt habe. Die Entscheidung, CGS zu verkaufen, erfolgt im Zuge der Kritik an dem ICE-Vertrag und soll das Unternehmensimage schützen.
Mit dem Verkauf will Capgemini seine Position im öffentlichen Sektor neu ausrichten und gleichzeitig die Verantwortung für kontroverse Projekte reduzieren. Die Details des Verkaufs und die zukünftige Rolle von CGS bleiben noch offen.