Neues Survey: Wie Foundation Agents ihre Erinnerung neu denken

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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Die Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz erlebt einen Paradigmenwechsel: Statt ausschließlich Modelle zu optimieren, liegt der Fokus nun auf der Definition von Problemen und einer rigorosen, realen Bewertung. In der „zweiten Hälfte“ des Feldes gilt die praktische Nützlichkeit in langfristigen, dynamischen und nutzerabhängigen Umgebungen als zentrales Ziel. Agenten stehen vor einer Explosion von Kontexten und müssen kontinuierlich große Informationsmengen sammeln, verwalten und gezielt wiederverwenden.

In diesem Überblick wird die Rolle des Gedächtnisses als entscheidende Lösung für die Lücke zwischen Forschung und Praxis beleuchtet. Das Survey bietet einen einheitlichen Rahmen, der das Gedächtnis von Foundation Agents entlang dreier Dimensionen betrachtet: das Substrat (intern und extern), die kognitiven Mechanismen (episodisch, semantisch, sensorisch, Arbeits- und prozedural) sowie die Perspektive (Agent- und nutzerzentriert).

Darüber hinaus analysiert die Arbeit, wie Gedächtnis in unterschiedlichen Agentenarchitekturen implementiert und betrieben wird, und hebt Lernstrategien für Gedächtnisoperationen hervor. Abschließend werden Bewertungskriterien und Benchmarks vorgestellt, die die Nützlichkeit von Gedächtnis messen, und offene Herausforderungen sowie zukünftige Forschungsrichtungen skizziert.

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