UK-Behörde prüft Meta‑Smartgläser: Arbeiter sehen intime Aufnahmen
Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) hat Fragen zu Metas KI‑gestützten Smartgläsern gestellt, nachdem Berichte aufkamen, dass menschliche Auftragnehmer, die zur Verbesserung der KI eingesetzt wurden, intime Aufnahmen von Nutzern gesehen haben.
Die Gläser zeichnen Audio und Video auf und liefern die Daten an KI‑Modelle, die dann von externen Mitarbeitern überprüft werden. Laut den Vorwürfen wurden dabei besonders private Momente von Personen festgehalten, die sich der Aufzeichnung nicht bewusst waren.
Die ICO fordert von Meta detaillierte Informationen darüber, wie die Aufnahmen verarbeitet, gespeichert und geschützt werden, und prüft, ob die Nutzer ordnungsgemäß über die Datennutzung informiert wurden.
Meta hat bislang keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Die Untersuchung soll klären, ob die Datenschutzbestimmungen eingehalten wurden und welche Maßnahmen zur Wahrung der Privatsphäre ergriffen werden.