Neues Taxonomie-Framework klärt Debatte um Bewusstsein in KI
Eine neue Studie, veröffentlicht auf arXiv, präsentiert ein strukturiertes Klassifikationssystem, das die verschiedenen Argumente gegen die Möglichkeit von Bewusstsein in digitalen KI-Systemen systematisch einordnet. Das Framework nutzt die drei Ebenen von Marr, um die Granularität eines jeden Einwandes zu bestimmen, und unterscheidet dabei drei Intensitätsgrade: Ein erster Grad stellt lediglich eine Herausforderung für den funktionalistischen Ansatz dar und lässt die Möglichkeit von digitalem Bewusstsein offen. Der zweite Grad beschreibt praktische Bedenken, die die Wahrscheinlichkeit von Bewusstsein in Frage stellen, ohne dessen Unmöglichkeit zu behaupten. Der dritte Grad umfasst Argumente, die die Existenz von digitalem Bewusstsein als unmöglich ansehen.