Telegram‑Gruppen in Singapur zeigen, dass Verschwörungstheorien in Alltagsgespräche eingewoben sind
Eine neue Studie aus Singapur hat gezeigt, dass Verschwörungstheorien nicht nur in abgegrenzten Echo‑Chambern, sondern in alltäglichen Diskussionen auf Telegram verbreitet werden. Forscher entwickelten ein zweistufiges Analysemodell: Zunächst wurde RoBERTa‑Large feinabgestimmt, um Nachrichten als verschwörungsbezogen oder nicht zu klassifizieren. Mit 2 000 Experten‑Labels erreichte das Modell einen F1‑Score von 0,866.