Malaysia und Indonesien sperren X wegen fehlender Kontrolle von Deepfake-Exzessen
Die Regierungen von Malaysia und Indonesien haben die Nutzung der Social‑Media-Plattform X in beiden Ländern sofort gesperrt. Der Schritt wurde ergriffen, weil X es Nutzern ermöglicht, ohne deren Zustimmung sexuelle Bilder und Videos zu erstellen und zu verbreiten.
Beide Länder verweisen auf die zunehmende Verbreitung von Deepfake‑Inhalten, die zu sexueller Ausbeutung und Belästigung führen. Die Behörden betonen, dass X bislang keine wirksamen Maßnahmen ergriffen hat, um solche Inhalte zu erkennen und zu entfernen.
Die Sperrung betrifft sowohl private als auch geschäftliche Nutzer und wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf Werbetreibende, Influencer und Unternehmen haben, die auf die Plattform angewiesen sind. Viele Nutzer werden auf VPN‑Lösungen zurückgreifen, um weiterhin Zugang zu erhalten.
Dieser Schritt steht im Einklang mit einer weltweiten Bewegung, die darauf abzielt, Online‑Plattformen stärker zu regulieren und die Privatsphäre sowie die Sicherheit von Nutzern, insbesondere von Minderjährigen, zu schützen. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Gefahren von Deepfake‑Technologien im digitalen Raum.